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2.2 Erfolgsrechnung

Die Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen liegen mit CHF 127.5 Mio. CHF 4.4 Mio. unter dem Niveau des Vorjahres. Die Nettoerlöse bei den Industriellen Systemen erhöhten sich leicht um CHF 2.4 Mio. bedingt durch den höheren Wechselkurs CHF/EUR im Vergleich zum Vorjahr. Im Gegenzug erfolgte eine Reduktion beim Sicherheitsdruck um CHF 5.9 Mio. Der Hauptgrund für die Reduktion sind vermehrt Aufträge mit tiefem Materialanteil in den Netto­erlösen. Die Division Buch­handel ist nahezu auf dem Niveau des Vorjahres, dies entgegen dem allgemeinen Trend im Buchhandel.

Der Waren- und Materialaufwand reduzierte sich um CHF 6.4 Mio., und die Fremdleistungen (vor allem im Sicherheitsdruck) erhöhten sich leicht um CHF 1.0 Mio., dadurch reduzierte sich der Material-/Fremdaufwand von 46.0% auf 43.9% der Betriebsleistung. Die Reduktion betrifft hauptsächlich den Sicherheitsdruck wegen des Produktemix (Produktionen mit einem tiefen Materialanteil). Der Personalaufwand ist gegenüber der Vorjahresperiode praktisch unverändert. Der sonstige Betriebsaufwand ist um CHF 0.7 Mio. reduziert bedingt durch Einsparungen in der Division Buchhandel und bei den Industriellen Systemen. Die Abschreibungen erhöhten sich um CHF 0.4 Mio. bedingt durch leicht erhöhte Investitionen in der zweiten Jahreshälfte 2017 im Sicherheitsdruck.

Beim Finanzergebnis fallen wegen der tiefen Zinsen weniger Zinserträge an. Die Entwicklung der Fremdwährungen gestaltete sich im Saldo Aufwand und Ertrag leicht negativ. Damit ergibt sich netto ein negatives Finanz­ergebnis in der Höhe von CHF –0.3 Mio. Im Vorjahr gab es im Zusammenhang mit einer verspäteten Steuerrückerstattung eine Zins­gutschrift in der Höhe von CHF 0.6 Mio.

Im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf von Teilbereichen des Segmentes Industrielle Systeme muss erstmals ein ausserordentliches Ergebnis von CHF –1.3 Mio. ausgewiesen werden. Dieses beinhaltet bisher ausschliesslich externe Kosten und keine Wertberichtigungen.

Der Steueraufwand ist mit 102% überproportional bedingt durch das negative Resultat bei der Atlantic Zeiser GmbH, deren potentielle Steuereinsparungen aus Verlusten nicht weiter aktiviert werden.