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3.2 Finanzielles Risikomanagement

Bedingt durch die weltweiten Aktivitäten ist die Orell Füssli Gruppe verschiedenen finanziellen Risiken wie Währungsrisiken, Zinsrisiken und Kreditrisiken ausgesetzt.

Nebst dem allgemeinen Risikomanagement ist das finanzielle Risikomanagement der Orell Füssli Gruppe auf die Unvorherseh­barkeit der Entwicklungen in den Finanzmärkten ausgerichtet und dient dazu, potenziell negative Auswirkungen auf das finanzielle Ergebnis auf ein Minimum zu reduzieren. Dies kann vereinzelt die Nutzung von derivativen Finanzinstrumenten zur ökonomischen Absicherung finanzieller Risiken mit einschliessen.

Währungsrisiken

Die Orell Füssli Gruppe geht Geschäftstätigkeiten in Drittwährungen ein, die eine gewisse Volatilität aufweisen. Bei wesentlichen Aufträgen mit einer Laufzeit von über drei Monaten werden Risiken aus Währungs­schwankungen von der Finanzabteilung geprüft und bei Bedarf mit Finanzinstrumenten abgesichert.

Zinsrisiken

Die Orell Füssli Gruppe verfügt über keine wesentlichen verzinslichen Vermögenswerte, daher bleiben sowohl Erträge als auch Cash Flow von Änderungen des Marktzinssatzes weitgehend unbeeinflusst.

Entsprechend werden keine Zinsabsicherungsgeschäfte getätigt.

Kreditrisiken

Kreditrisiken können auf flüssigen Mitteln, auf Guthaben bei Finanzinstituten sowie auf Kundenforderungen bestehen. Allfällige Risiken werden minimiert, indem nicht ein einzelnes Bankinstitut, sondern verschiedene Finanzdienstleister berück­sichtigt werden.

Aufgrund der unterschiedlichen Kundenstruktur in den Geschäftsbereichen gelten keine allgemein gültigen Kredit­limiten über den Konzern hinweg, die Bonität der Kunden wird jedoch systematisch nach Geschäfts­bereich überprüft. Dabei werden die finanzielle Situation, die bisherige Erfahrung und/oder andere Faktoren mit berücksichtigt. Wesentliche Geschäfts­aktivitäten im internationalen Umfeld werden in der Regel mit Bank­garantien oder Letters of Credit abgesichert.

Das Management erwartet keine wesentlichen Verluste aus Forderungsbeständen.