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2.9 Ertragsteuern

Die Ertragsteuern werden auf der Basis der anwendbaren Steuergesetze der einzelnen Länder berechnet und als Aufwand in der Berichtsperiode erfasst, in der die entsprechenden Gewinne anfallen. Steuereffekte aus steuerlich verrechenbaren Verlusten werden dann als latente Ertragsteuerforderungen aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass in Zukunft steuerbare Gewinne anfallen, die gegen die betreffenden Verluste verrechnet werden können.

Latente Ertragsteuerforderungen und -verpflichtungen werden für temporäre Unterschiede zwischen den in der Bilanz aus­gewiesenen Werten von Aktiven und Verbindlichkeiten und deren entsprechenden Steuerwerten erfasst, sofern sie in künftigen Perioden zu steuerlichen Aufwendungen respektive Erträgen führen. Für latente Ertragsteuerforderungen gilt ferner, dass genügend steuerbare Gewinne absehbar sein müssen, gegen die diese Forderungen verrechnet werden dürfen.

Die Berechnung von latenten Ertragsteuerforderungen und -verpflichtungen basiert auf den voraussicht­lichen Steuer­sätzen, die in der Berichtsperiode gelten, in der die Ertragsteuerforderung realisiert oder die Ertragsteuer­verpflichtung beglichen wird.

Laufende Ertragsteuerforderungen und -verbindlichkeiten werden dann miteinander verrechnet, wenn sie sich auf dasselbe Steuersubjekt beziehen, dieselbe Steuerhoheit betreffen und ein durchsetzbares Recht zu ihrer Verrechnung besteht. Unter diesen Bedingungen können latente Ertragsteuerforderungen und -verpflichtungen miteinander verrechnet werden.