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2.24 Personalvorsorgeleistungen für Arbeitnehmer

Die Per­sonal­vor­sorge­ein­rich­tung­en der Konzerngesellschaften werden nach den rechtlichen Vorschriften und Bestimmungen in den entsprechenden Ländern in der Kon­zern­rech­nung berücksichtigt. Tatsächliche wirtschaftliche Auswirkungen von Vorsorgeplänen auf das Unternehmen werden auf den Bilanzstichtag berechnet. Die Aktivierung eines wirtschaftlichen Nutzens erfolgt, sofern dieser für künftige Vorsorgeaufwendungen der Gesellschaft verwendet wird. Eine wirtschaftliche Verpflichtung wird passiviert, sofern die Voraussetzungen für die Bildung einer Rückstellung erfüllt sind. Bestehen frei verfügbare Arbeitgeberbeitragsreserven, werden diese als Aktivum erfasst.

Die Schweizer Tochtergesellschaften des Konzerns verfügen über eine rechtlich selbständige Vorsorgeeinrichtung, die aus Beiträgen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanziert wird. Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Über- und Unter­deckungen in Vorsorgeeinrichtungen auf den Konzern sowie die Veränderungen allfälliger Arbeitgeberbeitragsreserven werden nebst den auf die Periode abgegrenzten Beiträgen erfolgswirksam im Personalaufwand erfasst. Die Ermittlung von allfälligen Über- und Unterdeckungen erfolgt aufgrund des provisorischen Jahres­abschlusses der Vorsorgeeinrichtung basierend auf Swiss GAAP FER 26.

Die ausländischen Vorsorgepläne sind verselbständigt oder von untergeordneter Bedeutung. Gewisse ausländische Tochter­gesellschaften verfügen über Vorsorgepläne ohne eigene Aktiven und erfassen die entsprechende Vorsorgerück­stellung direkt in der Bilanz. Die Vorsorgerückstellungen werden dabei nach länderspezifisch anerkannten Methoden berechnet, wobei die Veränderungen erfolgswirksam im Personalaufwand erfasst werden.