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2.23 Mitarbeiter­aktien­beteiligungs­programme

Den Mitgliedern der Geschäftsleitung können vom Verwaltungsrat unter einem Aktienbeteiligungsplan Anwartschaften auf Aktien zugeteilt werden. Im Falle der Aufrechterhaltung des Anstellungsverhältnisses während des Erdienungszeitraums von 3 Jahren erhalten die Teilnehmenden nach Ablauf pro Anwartschaft eine Aktie. Scheidet der Mitarbeitende vor Ablauf des Erdienungszeitraums aus dem Unternehmen aus, so erlischt im Regelfall der Anspruch auf die Aktien. Im Zeitpunkt der Zuteilung der Anwartschaft werden diese Rechte auf der Basis des Aktienkurses unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit des Verbleibs des Mitglieds im Unternehmen bis zum Ende des Erdienungszeitraumes bewertet. Der Personalaufwand wird linear über den Erdienungszeitraum verteilt und direkt im Eigenkapital zurückgestellt. Änderungen bezüglich der Schätzung des Verbleibs der anspruchsberechtigten Personen im Unternehmen fliessen kumuliert in die Berechnung des zu erfassenden Aufwandes ein.

Die Mitglieder der Geschäftsleitung und das oberste Kader haben im Rahmen des Bonusaktienplans auf freiwilliger Basis die Möglichkeit, einen Anteil des jährlichen Bonus in Form von gesperrten Aktien zu einem vom Verwaltungsrat vorgegebenen Vorzugspreis zu beziehen. Die Höhe des Bonusanteils, die Dauer der Sperrfrist und der Vorzugspreis werden jedes Jahr durch den Verwaltungsrat festgelegt. Diese aktienbasierten Vergütungen werden zum Durchschnittskurs des Monates Dezember bewertet und dem Personalaufwand belastet. Die Stimm- und Dividendenberechtigung geht nach der Übertragung der Aktien auf die Berechtigten über. Im Bonusaktienplan für 2018 wurde vom Verwaltungsrat festgelegt, dass die Mitglieder der Geschäftsleitung und des obersten Kader 1/3 des Bonus in Form von Aktien mit einer Sperrfrist von 3 Jahren und im Gegenwert von +20% des aktienberechtigten Bonusanteils beziehen können.