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2.2 Konsolidierung

Tochtergesellschaften

Tochtergesellschaften sind alle Unternehmen im In- und Ausland, die durch die Orell Füssli Holding AG direkt oder indirekt durch mindestens 50% der Stimmrechte oder durch anderweitigen massgeblichen Einfluss auf die Geschäftsführung und -politik kontrolliert werden.

Tochtergesellschaften werden ab dem Zeitpunkt konsolidiert, an dem die Kontrolle direkt oder indirekt auf die Orell Füssli Holding AG übergeht. Sie werden zu dem Zeitpunkt dekonsolidiert, an dem die Kontrolle endet. Im Zeitpunkt der Übernahme der Kontrolle werden alle identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden der Tochter­gesellschaft zum Fair Value bewertet. Die positive Differenz zwischen dem Kaufpreis und den neu bewerteten Nettoaktiven der Tochtergesellschaft wird als Goodwill definiert und über das Eigenkapital verrechnet.

Die Auswirkungen konzerninterner Transaktionen werden bei der Erstellung der Kon­zern­rech­nung eliminiert.

Beteiligungen an Joint Ventures

Joint Ventures unter gemeinsamer Führung, aber ohne Beherrschung durch eine Partei werden quoten­konsolidiert.

Durch das Zusammenlegen der Buchhandelsaktivitäten der Thalia Bücher AG und der Orell Füssli Buch­handlungs AG per 1. Oktober 2013 entstand die Orell Füssli Thalia AG. Beide Muttergesellschaften halten je 50%. Auch der Verwaltungsrat ist mit je 2 Vertretern der Muttergesellschaften besetzt. Von allen Erfolgsrechnungs- und Bilanzpositionen fliessen je 50% in die konsolidierte Jahres­rech­nung der Orell Füssli Gruppe ein. An der Orell Füssli Buch­handlungs AG hält die Orell Füssli Holding AG 51% und die Hugendubel Holding AG 49%.

Beteiligungen an assoziierten Gesellschaften

Beteiligungen an assoziierten Gesellschaften, auf welche die Orell Füssli Holding AG einen bedeutenden Einfluss ausüben kann, werden nach der Equity-Methode in die Kon­zern­rech­nung mit einbezogen. Der Einfluss gilt in der Regel als mass­geblich, wenn die Orell Füssli Holding AG direkt oder indirekt zwischen 20% und 50% der Stimmrechte besitzt oder anderweitig bedeutenden Einfluss auf die Geschäftsführung und -politik nehmen kann.

Bei der Equity-Methode werden Beteiligungen an assoziierten Gesellschaften bei Erwerb zu Anschaffungskosten erfasst. Die An­schaffungs­kosten beinhalten einen möglichen Goodwill. In der Folge wird der Buchwert entsprechend der Entwicklung des anteiligen Eigenkapitals der Orell Füssli Holding AG an der assoziierten Gesellschaft angepasst.

Übrige Beteiligungen

Beteiligungen unter 20% Stimmrechte werden zu Anschaffungskosten oder, falls dieser tiefer ist, zum Marktwert bilanziert.