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2.15 Sachanlagevermögen

Sachanlagevermögen umfassen Maschinen und technische Anlagen, Mobiliar, Mieterausbauten und Fahrzeuge, IT-Systeme (Hardware), Grundstücke, Gebäude, Renditeliegenschaften und feste Einrichtungen.

Zugänge von Sachanlagen werden zu Anschaffungs- respektive Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten umfassen den Anschaffungspreis der Sachanlage sowie die direkt zurechenbaren Kosten, die anfallen, um die Sachanlage in den betriebsbereiten Zustand für ihre vorgesehene Verwendung zu bringen.

Sachanlagen werden über die geschätzte betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer je Anlagekategorie mit der linearen Methode abgeschrieben. Dies gilt auch für selbstentwickelte Sachanlagen. Grundstücke unterliegen keiner Abschreibung. Anpassungen der Abschreibungsdauern sind unter betriebswirtschaftlich notwendigen Umständen möglich. Die Abschreibung beginnt, wenn die Sachanlage nutzungsfähig oder betriebsbereit ist. Die Nutzungsdauer je Anlagekategorie ist wie folgt:

Nutzungsdauern je Anlagekategorie

in Jahren    
    Geschätzte
Nutzungsdauern
Maschinen und Anlagen   5–10
Gebäude   28–50
Feste Einrichtungen und Renovationen   10–28
Mobiliar, Mieterausbauten, Fahrzeuge   4–10
IT-Systeme (Hardware)   3–5

Bei Anlagen im Bau handelt es sich um noch nicht fertig gestellte oder noch nicht betriebsbereite Anlagegüter. Sie werden zu aufgelaufenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und nicht abgeschrieben.

Investitionen in Erneuerungen und Verbesserungen von Sachanlagen werden aktiviert, wenn dadurch ein höherer wirtschaftlicher Nutzen wahrscheinlich ist.

Ausgaben für Reparaturen und Unterhalt bei Gebäuden und Betriebsanlagen werden direkt als Aufwand erfasst.