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5. Mitwirkungsrechte der Aktionäre

Im Verhältnis zur Gesellschaft wird als Aktionär nur anerkannt, wer im Aktienbuch eingetragen ist. Die Eintragung im Aktien­buch setzt den Nachweis der wirtschaftlichen Berechtigung an den einzutragenden Aktien voraus. Die Bedingungen sind im Reglement des Verwaltungsrates über die Eintragung der Namenaktien und die Führung des Aktienbuchs festgehalten, das wie auch die Statuten der Gesellschaft online verfügbar ist.

Um an der Generalversammlung teilnehmen zu können, hat sich jeder Aktionär spätestens fünf Tage vor dem Zeitpunkt der Versammlung bei den vom Verwaltungsrat hierfür bezeichneten Stellen über seinen Aktienbesitz auszuweisen. Er erhält dagegen eine Zutrittskarte, die auf seinen Namen lautet. In Abweichung vom Gesetz (Art. 689 Abs. 2 OR) sehen die Statuten vor, dass ein Aktionär nur durch einen anderen Aktionär und somit nicht durch beliebige Dritte an der Generalversammlung vertreten werden kann. Von dieser Bestimmung ausgenommen sind nur die Direktoren und Prokuristen von im Handels­register eingetragenen Gesellschaften. Aktionäre, die mindestens 5% des Aktienkapitals vertreten, können die Traktandierung eines Verhandlungs­gegenstandes verlangen.

Die Aktionäre können sich an Abstimmungen und Wahlen der Generalversammlung durch Vollmacht oder Weisung an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter beteiligen; Vollmachten und Weisungen an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter können auch auf elektronischem Wege erteilt werden. Der unabhängige Stimmrechtsvertreter wird von der General­versammlung für die Amtszeit von einem Jahr gewählt.